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Ich hab mir mal ein paar Gedanken zu den heutigen Protesten der B├Ąuer*innen gemacht. Den Anfang findet ihr hier, den ganzen Text auf meiner Website, weil er hier nicht reinpasst. ­čÖł "Die Landwirt*innen gehen (bzw. fahren) heute wieder auf die Stra├čen. Ihren Frust kann ich nachvollziehen. Ich finde auch, dass die Arbeit der Landwirt*innen zu wenig wertgesch├Ątzt und vor allem zu wenig bezahlt wird. Wer hat sich im Supermarkt nicht auch schon mal bei der Frage ertappt, wie ein*e Landwirt*in von diesem Preis eigentlich leben soll? Und dabei meine ich nicht beim Kauf der Discount Milch, sondern die regionale oder Bio-Milch in der Glasflasche, die gerade mal eben den Preis f├╝r eine Kugel Eis ├╝bersteigt. Dazu kommt das Unverst├Ąndnis ├╝ber landwirtschaftliche Maschinen auf und durch diese verschmutzte Stra├čen. Da denke ich auch dr├╝ber nach, ob diese Menschen verstanden habe, dass Landwirtschaft aus dem Home-Office nur bei HayDay oder dem Landwirtschaftssimulator klappt. Und dieser Trend ist nicht nur in urbanen Teilen unserer Gesellschaft zu beobachten. Obwohl ich diesbez├╝glich voll hinter den Forderungen der Protestbewegung stehe, habe ich immer wieder ein gro├čes Unbehagen, wenn ich an das Thema Landwirtschaft und B├Ąuer*innenproteste denke. Ich komme vom Land, ich erlebe jeden Tag die Landwirtschaft in meiner Nachbarschaft. Meine Familie kommt urspr├╝nglich von einem Bauernhof. Mein erster Verein bei dem ich Mitglied und aktiv im Vorstand war und zumindest bez├╝glich der Mitgliedschaft noch bin, ist die Landjugend. Der Bezug zu den Menschen aus der Landwirtschaft und ihrer Arbeit ist also omnipr├Ąsent. Und dennoch hat mich dieses Thema nie tiefer, als die Kenntnisvermittlung der "Was ist Was"-B├╝cher interessiert. Was wann geerntet, ausges├Ąt oder bearbeitet wird oder ob es jetzt ein gutes, bzw. schlechtes Jahr war/ist kann und konnte ich nie beantworten. [...]"

Ein Beitrag geteilt von Finn Petersen (@finnpetersensh) am

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